Zwar ergänzen erste Destinationen ihre klassische Website durch ein Web-2.0-Sammelalbum und einige Betriebe setzen bereits voll auf Facebook.
Social Media aber ist in der Breite im Tourismus längst noch nicht angekommen, wie Uwe Frers von TripsByTips aktuell berichtet:
"Über den Sinn von Social Media im Tourismus wird kontrovers diskutiert. Am Mittwochabend habe ich auf einer Veranstaltung einige Zitate eines Panelteilnehmers gehört wie: "Facebook ist überbewertet - oder erinnert sich heute noch jemand an Second Life?" (sinngemäß)
Ich bin immer wieder überrascht, dass über das "Macht Social Media Sinn?" oder "Ist Social Media nur ein temporäres Phänomen?" überhaupt diskutiert wird. 100 Millionen Log-Ins pro Tag bei Facebook sind Fakt.
Umso wichtiger finde ich es, nicht über das "Ob" zu diskutieren, sondern über die Auswirkungen auf die Anbieter im Tourismus: vom kleinen Hotel bis zum multinationalen Reiseveranstalter."
Zustimmung erntet Frers von Roundtrip-Blogger Detlef Meyer:
"Internet heute heißt “sozial” in allen seinen Facetten. Und auch wenn sich einige branchenübergreifend dagegen wehren: Der Stein ist ins Rollen gekommen. Die von Uwe gebrachten Zitate kannte ich bisher mehr aus den kleineren Unternehmen, die keine Zeit, kein Geld (die üblichen Argumente) haben."
Auch laut dem Tourismustagebuch genießt das Thema Social Media in touristischen Unternehmen noch eine sehr geringe Gewichtung.
Wie lange wird es wohl noch dauern und was muss passieren, damit Social Media auch im Web-Tourismus zum allgemein akzeptierten Standard wird?
Passend dazu:



Kommentare