Quasi als Nachtrag zu unserer Debatte über Social Media im Web-Tourismus liefert Karin Schmollgruber einige spannende Anregungen zum Thema (auch wenn ihr Beitrag aus chronologischer Sicht eigentlich früher erschienen war):
"Sind Facebook und Twitter nur etwas für die "Großen"? Nein, als kleiner oder familiengeführter touristischer Betrieb haben Sie sogar die besten Chancen! Nämlich, diese beiden Plattformen für das zu verwenden, was Menschen lieben: für die Kommunikation.
Ihnen bieten diese Tools das Potenzial, diese für einen echten Dialog zu nutzen. Das können Lufthansa oder die großen Hotelketten nicht. Das können Niki Lauda, der Zoodirektor und die Hoteldirektorin, also "echte" Menschen bzw. Persönlichkeiten mit einer "echten" Stimme."
Beispielhaftes Social-Media-Marketing betreibt ihrer Einschätzung nach das Hotel Rössl vom Wolfgangsee:
"Für mich gibt es einen Betrieb, der in Facebook und Twitter alles richtig macht: das Weisse Rössl. Mein Tipp: Folgen Sie dem Rösslwirt auf Twitter und werden Sie Fan auf Facebook. Das sollte Inspiration genug sein!"
Interessant auch, wie der Wirt selbst seine Social-Media-Aktivitäten bewertet:
"Wir verlieren in zunehmenden Maße die Kommunikationshoheit über unseren Betrieb. Hat Mundpropaganda im Familien- und Freundeskreis schon immer eine Rolle gespielt, so wird diese durch das Web 2.0 in ungeahnter Weise multipliziert."
Spannend in diesem Zusammenhang auch Schmollgrubers Tipps für die inhaltliche Konzeption von Facebook-Fanpages.
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