Der Markt der komnfortablen Metasuchen und Metapreisvergleicher im Reisesegment ist hart umkämpft. Einige Schwergewichte wie Kayak.com. Expedia oder trivago.de bieten mehr und mehr Features, um ihre Suchergebnisse attraktiv und Nutzerfreundlich anzubieten.
Der deutsche Anbieter Opportuno aus Erlangen hat nun die grafisch sehr zeitgemässe Hotelsuche hotelmaps.com auf den Markt gebracht. In der Pressemitteilung heisst es:
„Hotelmaps.com ist eine Suchmaschine für Hotelzimmer, die komplett auf Karten aufbaut. Im Vergleich zu herkömmlichen Hotelfindern und Preisvergleichsseiten ist die Bedienung einfacher und die Informationen werden direkter vermittelt.“
Mehr als 200.000 Hotels sind bereits integriert, so die Gründer von Opportuno, Andreas und Michael Bogen.
Die Webseite fragt dynamische Daten wie Preise und Verfügbarkeit sowie Content von mehr als 30 Reiseportale ab, dazu noch einmal die Pressemitteilung:
„Sobald der Benutzer spezifischen Reisedaten und Hotelanforderungen eingibt, fragt HotelMaps.com die tatsächlichen Zimmerpreise und Verfügbarkeiten bei mehr als 30 großen Reiseportalen ab und zeigt die besten Preise direkt auf der Karte an. Filter nach Preis und Bewertungen beeinflussen die Ergebnisse auf der Karte in Echtzeit. Für jedes Hotel stehen detaillierte Informationen wie Bilder, Webcams, Google Street View und zusammengefasste Nutzerbewertungen aus vertrauenswürdigen Buchungs-Portalen bereit.“
Die jetzt auf den Markt gebrachte Site ist eine Weiterentwicklung der bereits 2007 vorgestellten Metasuche hotelpreise.com. Erfahrungen mit horizontalen Suchmaschinen sammeln die Brüder bereits seit geraumer Zeit mit Opportuno, einer Jobsuchmaschine.
Hotelmaps.com ist grafsich sicherlich eine schöne Sache, erfindet das Rad sicherlich nicht neu, sprich kann dem Markt der Metasuchen keine innovativen Impulse verleihen. Das Geschäftsmodell dürfte im Wesentlichen auch keine Revolution darstellen, sondern provionsbasiert sein. Innovation in der Reisebranche schreibt sich momentan in recht kleinen Buchstaben - es sind Erweiterungen, Ausschmückungen, Derivate von bestehenden Geschäftsmodellen. Aber immerhin.


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